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Du hast soviele Worte gefunden und ich habe sie tief in mich sinken lassen.

" Unter diesem Schweigen sitzt nicht zwangsläufig ein Machtspiel. Manchmal ist es eine Armut, die er selbst nicht als Armut erkennt. Ein Mann kann in sich volle Räume haben und trotzdem keinen Zugang zu ihnen besitzen. Trauer wird Müdigkeit. Angst wird Gereiztheit. Sehnsucht nach Nähe wird Kühle, weil Nähe ihn in einen Zustand bringt, für den er keine innere Ordnung hat."

Am meisten gezittert und berührt war ich als du aus Deiner Biographie erzählt hast.

Du bist gewachsen.

Doch durch die vielen Worte , die doch nur Sichtbargewordene Tore zueinander sind, wollen wir uns begegnen.

Dann sitzen wir irgendwann schweigend nebeneinander hören das Lied der Vögel und schauen in den Sonnenuntergang , weil alle Worte für einen gemeinsamen Augenblick ausgegeben sind. Auflassen, Zulassen, Loslassen, Bejahen. Diese Verbundenheit ist schon. Mich fragte mal jemand : Sabrina warum willst du Liebe teilen? Das ging tief und ich erkannte : Die Liebe ist in Dir und in Wahrheit unteilbar. Was du teilen kannst ist die gemeinsame Kraft aus Liebe miteinander hier zu sein. Sie ist der Kelch. Sie ist auch der Boden und der 21. Buchstabe.

Ein Feuer das uns nicht verbrennt, sondern wahr ist.

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